Erstes Dorfgespräch am 21.Januar 2020

 

Der erste Dialogabend mit einer Mischung aus Jung und Alt, Neuzugezogen und Alteingesssen, aus unterschiedlichen Ortsteilen Stephanskirchens, wurde am 21. Januar 2020 im großen Saal des Gasthauses Antretter durchgeführt und von Maria Struve moderiert. Das Motto war 'Miteinander - Füreinander'. Einen Bericht zum Abend finden Sie im Oberbayerischen Volksblatt vom 25. Januar 2020.

Einen Beitrag zum ersten Dorfgespräch sendete auch das Regional Fernsehen Oberbayern.

 

Dorfgespräch 1: Miteinander – Füreinander.

Gasthaus Antretter, 21. Januar 2020, 19.00 Uhr

 

Sagt mal – was verbindet uns eigentlich?

 

An diesem Abend fragen wir uns zum Beispiel:
Was bewegt mich und andere in Stephanskirchen?
Kann mich Stephanskirchen eigentlich noch überraschen?
Was können wir tun, dass unsere vielen Ortsteile mehr Miteinander leben?
Welche zehn interessanten Stephanskirchner würde ich gerne mal kennenlernen?

 

Sei dabei. Mach Dich zum Dorfgespräch!

 

Nachfolgend finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse.

 

Pressemeldung

 

Das erste Dorfgespräch im Antrettersaal war ein voller Erfolg und die Befürchtung, dass es als Wahlkampfveranstaltung missbraucht werden könnte, trafen in keiner Weise ein. Die Atmosphäre war locker und entspannt, die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Ortsteilen wie Haidholzen, Baierbach, Hofleiten, Hofau, Simser Filze, Westerndorf, Schloßberg und Gehering. Sehr junge Männer und Frauen waren ebenso wie Senioren beiderlei Geschlechts vertreten.

 

Die Begrüßung durch die Initiatoren Karen Pape und Lonika Herzog zeigte kurz den Weg der Entstehung dieses Abends, der sich aus dem Cafe Bazar, das es seit 1 Jahr gibt, als Idee entwickelte. Die Dorfgespräche gibt es seit 2 Jahren in den Gemeinden Schonstätt, Frasdorf, Eiselfing, Halfing, Amerang und in Stadtteilen Rosenheims, entwickelt von Florian Wenzel und gefördert von den Gemeinden, der Caritas und vom Landkreis. Das Potenzial, das sich bei den Helferkreisen für die Asylbewerber zeigte, sollte auch für die einheimische Bevölkerung genutzt werden und Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nie treffen.

 

Um die Durchführung kümmerte sich Maria-Brigitte Struve von der Caritas, die charmant das Speeddating  als Methode zum ersten Kennenlernen leitete. Jeweils 1 Minute durften Fragen zu Highlights in der Gemeinde, Lieblingsplatz, was fehlt dir? und welchen Wunsch hast du? beantwortet werden. Dann wurde gefragt, wer schon immer, seit mehr als 10 Jahren oder ganz neu in der Gemeinde wohnt. Bereitwillig standen alle Betroffenen auf und positionierten sich anschließend um einen gedachten Rathausturm je nach ihrer Vorstellung, wie sehr sie sich zugehörig fühlten und erklärten auch die Gründe, warum sie lieber außen oder weit innen stehen. Vor der Pause, in der es Getränke und Häppchen gab, wurd der erste Kurzfilm vom Treffen der Vervielfältiger oder "Stakeholder" gezeigt.

 

Eine Rechenaufgabe wurde gezeigt, bei der die meisten zuerst die Fehler entdeckten - wie im richtigen Leben, wo man erst meckert und dann die Vorzüge und guten Seiten sieht. Die galt es auch in Stephanskirchen zu entdecken: die einzigartige Lage, gute Nahversorgung, nette Spielplätze, einige Wirtschaften, Brauchtumspflege, Seefest, Hospizbetreuung und die einstimmige Befürwortung des Gemeinderats für die dezentrale Unterbringung der Asylbewerber. An Stellwänden durfte man aufschreiben, was einem zu Highlights in der Gemeinde, was sind unsere eigenen Talente, was fehlt uns , was macht die Gemeinde lebenswert, wie schaut es hoffentlich in 5 Jahren aus. Es kamen viele Ideen zum Vorschein, die in den nächsten beiden Abenden behandelt und vertieft werden sollen. Zum Abschluß wurden die Papphocker mit einer Schlußbemerkung beschriftet, aufgeschlichtet und davor ein Foto aller Beteiligten gemacht. 

 

Die nächsten Abende sind am 11.2.2020 um 19 Uhr "Meine Werte-Deine Werte" und am 3.3.2020 um 19 Uhr  "Frische Ideen- neue Wege" - beide ebenfalls im Antrettersaal Stephankirchen.

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