Orte

 

Neues Projekt "Streitet Euch!" 2020 und Weiterführung ab 2021

 

In Kooperation mit DisKurs e.V. fanden 2020 vier Dorfgespräche in Thüringen statt. Sie verfolgten das Ziel, einen Begegnungsraum für alle Dorfbewohner*innen zu schaffen, miteinander – statt übereinander – ins Gespräch zu kommen und den Wohnort mitzugestalten. An drei Dialogabenden traf sich das ganze Dorf - gegen Ende des Jahres teils virtuell - in gemütlicher Atmosphäre.

 

In diesen thüringischen Dörfern wurde das Projekt umgesetzt:

  • Etzleben im Kyffhäuserkreis

  • Kapellendorf im Weimarer Land

  • Rastenberg im Landkreis Sömmerda und

  • Tautenburg im Saale-Holzland-Kreis

 

Finanziert werden die Dorfgespräche vom Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „denkbunt“. Das neue Projekt 'Streitet Euch' bot hierfür Beratung und Online-Fortbildungen zum Konzept der Dorfgespräche an. 2021 werden weitere Kommunen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt folgen und eigenständig über DisKurs e.V. finanziert und koordiniert.

 

 

 

 

Modellphase 2017-2019

 

Das Konzept der Dorfgespräche wurde im Landkreis Rosenheim in den drei Modellkommunen Halfing, Schonstett und Eiselfing entwickelt, erprobt und evaluiert.

 

Mittlerweile machen sich weitere Orte im Landkreis auf den Weg, in Eigenregie und mit Unterstützung des Landratsamtes Rosenheim und der Caritas Rosenheim Dorfgespräche durchzuführen.

 

Weiter Informationen zum Stand der Dinge in den jeweiligen Orten erhalten Sie durch Anklicken in der linken Spalte.

 

Daneben strahlt das Projekt auch in weitere Gemeinden aus.

 

So hat Adel Youkhanna, Asylkoordinator in Ismaning bei München, im Rahmen des Projekts "Ein Boot für Ismaning" Elemente der Dorfgespräch-Methodik angewandt, um Vereine, Institutionen und Einzelpersonen Ismanings einzubinden und aktiv in einen Austausch zu bringen, um gemeinsam den Senegalesen Djibril Ndiaye bei seinem Projekt zu unterstützen.

 

In Görlitz hat Toralf Arndt, Teilnehmer einer Dorfgespräch-Fortbildung 2018, im Stadtteil Innenstadt West einen Stakeholderprozess als Stadtteilgespräch gestartet und zunächst niedrigschwellig ein Stadtteilfest mit den Ressourcen der dort Wohnenden mit veranstaltet, um unterschiedlichste Menschen aktiv ins Gespräch zu bringen und daraus weitere Veranstaltungen und Angebote mit den Methoden des Ansatzes zu konzipieren.

 

 

 

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